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Termine:
gruen Auf Anfrage!
 
16 Reisetage

Preis pro Person:

Im DZ: 3240 €
EZ-Zuschlag: 270 €
Teilnehmer:
Mindestteilnehmer: 6
max. Teilnehmer: 8
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit in den Monaten: 1-3, 7-8, 11-12
2 Personen ohne Flug:
ab 3000 €

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Burkina Faso - Togo - Benin
Reise durch die kulturellen Verschiedenheiten Westafrikas
 
In Burkina Faso geniesst man das Leben. In den vielen einfachen Cafés und Bars finden sich immer Menschen, welche auch gegenüber dem Gast freundlich und aufgeschlossen sind. Die Hauptstadt Ouagadougou wurde verwaltungsmässig nach dem Vorbild von Paris gebaut, blieb aber mit seinen unzähligen Märkten, Geschäften und Essensständen ein grosses Dorf mit heute fast einer Million Einwohner.
Der Norden Togos ist beliebt durch seine kühleren Temperaturen und üppigen Vegetation. Kleine Dörfer, die im Brachland verteilt sind und deren Häuser mit impressionistischen Bemalungen, die je nach Jahreszeit entweder in einem satten Grün oder erdfarben, gezeichnet sind, überzeugen jeden Reisenden.
Am Strand von Benin stossen wir auf eine weniger erfreuliche Zeit der Geschichte, auf den Sklavenhandel. Von hier aus wurden Zehntausende von Sklaven verschifft, wovon noch heute die Ruinen der Comptaire und die Handelsplätze zeugen. Hier ist aber auch eine der wichtigsten religiösen Zentren und die Wiege des Voodoo.
 
Reiseverlauf:

1. Tag: Flug nach Ouagadougou
Abholung und Transfer zum Hotel.







2. Tag: Museum Manega und Ouaga
Rund 50 km nördlich der Hauptstadt besichtigen wir das Museum Manega, spezialisiert für sakrale Masken und Grabsteine. Weiter sehen wir landesüblichte Trachten, Steingewehre, altes Bronzewerkzeug. Mittagspause bei Loumbila. Spaziergang durch die Gemüsegärten rund um den Stausee. Halt bei den Felsskulpturen von Laongo. Übernachtung in Ouaga.


3. Tag: Ouaga bis Gaoua
Vormittags Stadtbesichtigung mit Besuch des Marktes mit dem lebhaften Treiben einer afrikanischen Großstadt. Im Kunsthandwerkszentrum sehen wir Kunstschmiede beim Gelbguß sowie Holzschnitzer und Lederverarbeiter bei ihrem Handwerk. Mittagessen unterwegs nach Gaoua.


4. Tag: Land der Lobi
Die Lobi sind im 18. Jahrhundert aus dem Gebiet des heutigen Ghanas in ihre Lebensbereiche gewandert und haben sich erst in den letzten Jahrzehnten von Jägern und Fischern zu Bauern gewandelt. Die Lobi sind bekannt für ihre sich von den Nachbarvölkern unterscheidende Lehmbauarchitektur. Sie leben in Sukalas, mit einer hohen Lehmmauer umgebenen Familienkraals. Einzelne Sukalas sind meist mindestens einen Pfeilschuss voneinander entfernt. Diese Wehrhaftigkeit hat dazu geführt, dass Einflüsse durch muslimische und christliche Missionare und kulturelle Einflüsse der Nachbarvölker stärker abgewehrt wurden, als bei den meisten anderen Ethnien Westafrikas. Im Museum Lobi werden wir deren Geschichte und Lebensauffassung noch besser verstehen lernen. Übernachtung in Gaoua.


5. Tag: Land der Gourounsi
Weiterfahrt Richtung Süden. Dabei lassen wir die Mossi (Hauptethnie in Burkina Faso) hinter uns und kommen ins Land der Gourounsi. Wir kreuzen den Nationalpark von Tambi Kaboré. Tiere sieht man hier allerdings selten. Mit etwas Glück sehen wir Elefanten. Gegen Abend sind wir in Tiebele. Unterkunft in der Hütte oder auf der gedeckten Terrasse.


6. Tag: Tiébélé
Tiébélé liegt im Süden Burkina Fasos nahe der Grenze zu Ghana und gehört zum Land der Kassena, einer der Ethnien, die sich schon seit frühester Zeit auf dem burkinischen Territorium niedergelassen haben. Die Gemeinde hat etwa 17’500 Einwohner und ist von der Provinzhauptstadt Pô über eine Piste in etwa einer Stunde zu erreichen. Im Zentrum des Ortes befinden sich der lokale Markt.

Wir folgen dem Weg Richtung Kollo, so erreichen wir nach wenigen Minuten das Gehöft des Königs der Kassena, Poawe I. Durch den engagierten Einsatz der "Association pour le Développement de Tiébélé" (ADT) wurde das Königsgehöft in den letzten Jahren vor dem Verfall bewahrt. Führungen durch das Gehöft. Der Rundgang durch den Cour Royale beinhaltet umfangreiche Erklärungen zur Geschichte und Kultur der Kassena, die seit Jahrhunderten ihre Unabhängigkeit behaupten konnten. Besichtigung eines typischen Kassena-Gehöft. Er besteht aus eckigen und runden Lehmhäusern mit Flachdächern. Die Häuser werden durch einen Viehhof, Getreidespeicher und Koch- und Waschnischen ergänzt. Das Gehöft ist von einer Mauer umgeben und der Eingang befindet sich immer gegen Westen.


7. Tag: Tiébélé - Bissa - Mossi - Dapaong
Unsere Fahrt geht weiter Richtung Süden. In den Dörfern Bissa und Mossi erfreuen wir uns der Architektur und suchen den Kontakt zur Bevölkerung. Gegen Abend sind wir in Dapaong, im nördlichen Togo.





8. Tag: Togo
Am Vormittag besichtigen wir vor der Weiterfaht die Grotten von Nano und die Felszeichnungen von Namoudjoga. Grenzübertritt nach Togo. Unterkunft im Freien im Land der Tamberma. Die Tamberma leben in Lehm- und Strohhütten, die mit ihren Ecktürmen und Mauern kleinen Festungen gleichen. Die Tamberma haben eine andere Zeitrechnung. Bei ihnen ergeben 4 Tage eine Woche.


9. Tag: Land der Tamberma
Besuch des Dorfes mit seinen kleinen aufwendig gebauten Lehmhütten in denen unter anderem Fledermäuse leben. Sie haben Schießscharten vor den Hütten. Der Verputz der Häuser ist aus Kuhmist, der mit Wasser vermischt wird. Fahrt ins Naturschutzgebiet von Pendjari. Wir sind nun bereits in Benin. Unterkunft im Park.



10. Tag: Savanne
Safari durch die westafrikanische Savanne mit im Hochgras lebenden Büffel, Löwen, Warzenschweinen, Elefanten und einer Vielzahl buntfarbener Vögel, welche sich an den Gewässern erfrischen. Unterkunft im Park.


11. Tag: Land der Somba bis Natitingou
Wir verlassen den Park Richtung Wasserfälle von Tanougou und geniessen die Frische, bevor es weiter geht durch die Gebirgslandschaft von Atacora bis ins Land der Somba. Die Somba glauben an ihre Ahnen und verehren sie. Den Geistern werden regelmäßig Opfer gebracht. Der Medizinman ist eine Art Doktor. Bestimmte Opfer, wie zum Beispiel Hühner, werden gebracht, um Kranke zu heilen. Im Dorf gibt es ein „holy forest“, das für bestimmte Rituale benutzt wird. Einmalig sind auch die befestigten Hütten, genannt Tata. Unterkunft in Natitingou.


12. Tag: Land der Taneka
Fahrt ins Land der Taneka, der Wiege des Fetischismus. Durch den Wald Birni gelangen wir direkt nach Taneka Koko. Auf einer kleinen Wanderunge erreichen wir Béri, gelegen in den Bergen. Kontakt mit der Bevölkerung während der Dorfbesichtigung. Weiterfahrt bis Dassa. Unterkunft.


13. Tag: Abomey, Land der Vodoo
Abomey wurde 1658 von König Houegbadja gegründet und war die Hauptstadt des einst mächtigsten Königreiches Dahomeys. Während Ihrer Rundfahrt durch die Stadt sehen Sie u. a. die monumentale Statue des Königs Behanzin auf dem Goho-Platz. Anschließende Weiterfahrt nach Allada mit einem Halt am Denkmal von General Toussaint Louverture, dem Prinzen aus Allada, der die Befreiung von Haïti vor 200 Jahren anführte. Dort erfahren Sie wie der Voodoo nach Haïti kam. Vom Königreich Allada aus entstanden, nach einem Streit zwischen den Söhnen des damaligen Königs um seine Nachfolge, die Königreiche Hogbonou (das heutige Porto- Novo), und Abomey.

Im Gebiet Allada befinden sich die ältesten Voodooklöster mit sehr strengen Riten und heiligen Wäldern. Sie werden während dieser Tour die Möglichkeit haben eine Voodoozeremonie im Tempel Adjahouto Houta (Ouidah) zu erleben. Der Tempel liegt in der Obhut des Königs von Allada und wird von Seiner königlichen Hoheit Prinz Bokpe von Allada geführt. Der Tempel ist eine wichtige Kultstätte des Königreiches. Weiterfahrt entlang von Kokosnussplantagen nach Grand Popo.


14. Tag: Ouidah und Grand Popo
Ouidah ist einer der bedeutendsten Orte der afrikanischen Geschichte. Die Stadt war eine zentrale Niederlassung für den Handel zwischen Europa und dem Königreich Dahomey. Hier herrschten die Portugiesen, die Holländer, die Dänen, die Engländer und die Franzosen. Von der Stadt Ouidah aus wurden im 18. Jahrhundert hunderttausende Sklaven verschleppt. Es existieren heute noch verschiedene Zeugen dieser Geschehnisse wie die Ruinen des "Comptoire", die Sklavenhandelsplätze und die "Route des Esclaves".

Im heiligen Wald von Kpassezoumé verschwand einst König Kpassé, der Gründer der Stadt Ouidah. Man sagt, er sei in einen Irokoholzstamm verwandelt worden. Sie werden den Dangbé- Schlangentempel, der der Glück, Kraft und Fruchtbarkeit bringenden Pythonschlange gewidmet ist, besuchen. Auch werden Sie das Fort Saint-Jean-Baptiste d'Ajuda (seit 1990 ein Museum) und das "Maison de Brasil" kennenlernen. Fahrt nach Grand-Popo , wo sich der schönste und kilometerlange Strand des Landes, der Avlo-Strand, erstreckt. Auch hier war ein bedeutender Sklavenumschlagplatz. Bis heute sind in dieser Gegend idyllische Fischerdörfer entstanden. Bei einem Spaziergang durch eines der Dörfer und am Strand können Sie sich erholen und das Rauschen der wilden Brandung genießen.
Übernachtung in Grand-Popo.


15. Tag: Cotonou und Rückflug
Fahrt in die Hauptstadt von Benin. Besichtigung der Stadt und des grössten Marktes Westafrikas, Dantokpa. Hotelzimmer zu Ihrer Verfügung bis zum Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.


16. Tag: Ankunft in Europa
Zwischenlandung. Individuelle Heimreise.
 
Leistungen:
punkt  Flug Europa-Ouagadougou    
punkt  Deutschsprachige Reisebegleitung
punkt  Alle Transfers laut Programm in klimatisierten Geländewagen
punkt  14 Übernachtungen: 9 x gute Mittelklassehotels mit DU/WC
   2 x einfache Unterkunft, 3 x Zeltlager, Gemeinschaftsbäder
punkt  Besuch Manega Museummit sakralen Masken
punkt  Stadtbesichtigung Ouaga mit Kunsthandwerkmarkt
punkt  Kontakt mit der Bevölkerung, deren Architektur und Lebensweise
   in den Länder der Lobi, Gourounsi, Kassena, Tamberma, Somba,    Taneka
punkt  Voodoo und Fetischismus
punkt   Nationalpark Tambi
punkt   Naturschutzgebiet Pendjari
Nicht im Reisepreis enthalten:
Visum, Reiseversicherung, Mittagessen
Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
 
Diese Reise wird im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung von einem Partner-Reiseveranstalter durchgeführt.
           
Verfügbar Ausgebucht Nicht mehr buchbar
           

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