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Kleingruppe:
Termine:
0 18.12.11 bis 01.01.12
 
15 Reisetage

Preis pro Person:

Im DZ: 5650 €
EZ-Zuschlag: 300 €
Teilnehmer:
Mindestteilnehmer: 4
max. Teilnehmer: 8
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit in den Monaten: 1, 2, 6-9, 12.
2 Personen ohne Flug:
ab 5800 €

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Gabun
Entdeckungsreise in ein Naturparadies
Primäre Urwaldregion mit Loango und Lopé NP
 
Gabun - das äußerst dünn besiedelte Land in Zentralafrika (75% sind von kaum berührten Tropenwäldern bedeckt) ist aufgrund von Ölvorkommen relativ wohlhabend und politisch stabil. Dem amerikanischen Ökologen J. Michael Fay ist es 2002 gelungen, den Präsidenten von Gabun, Omar Bongo, davon zu überzeugen, 13 Nationalparks einzurichten, um die einzigartige Wildnis zu schützen. Sanfter Ökotourismus in den Nationalparks soll jetzt eine wirtschaftliche Alternative zum Holzeinschlag werden, der die größte Gefahr für die Natur Gabuns darstellt.
Entdecken Sie mit uns diese unwiderstehliche Kombination von Naturparadies und Tierleben unmittelbar am Äquator. Die spektakuläre Landschaft entdecken Sie zu Fuß, im Boot, im Geländewagen, aus der Luft und mit der Eisenbahn. Im Nationalpark Loango an der Küste Gabuns gibt es eine schier unglaubliche Vielfalt an Tierarten in einer spektakulären Umgebung. Regenwald-, Mangroven- und Lagunenlandschaft werden hier vom Atlantischen Ozean flankiert.

An den weißen Sandstränden streifen Elefanten umher, Flusspferde baden im Meer und vor der Küste tummeln sich von Juni bis September Buckel- und Schwertwale. Der Nationalpark Lopé wiederum liegt ca. 300 km südöstlich von Libreville. Das Landschaftsbild ist geprägt von dichtem Regenwald im Süden und Feuchtsavanne im Norden. Von der Lodge aus werden Ausflüge zu Fuß oder mit dem Boot unternommen, um den Artenreichtum dieses Parks kennenzulernen. Es bedarf nicht viel an Glück, um Rotbüffel, Elefanten, Schimpansen, Meerkatzen und vor allem die nur hier so zahlreich vorkommenden Mandrills beobachten zu können.

 

Reiseverlauf:

1. Tag: Europa - Libreville
Linienflug mit einer renommierten Fluggesellschaft nach Libreville, der Hauptstadt Gabuns. Abholung durch den Reiseleiter und Transfer ins Hotel. (-/-/A)


2. Tag: Pongara Nationalpark
Nach dem Frühstück Fahrt an einen der zahlreichen Sporthäfen der Hauptstadt. Mit der Fähre fahren wir zum südlich von Libreville gelegenen Nationalpark von Pongara, gelegen an der Mündung des Komo und 870 km2 groß. Der Nationalpark Pongara besteht aus den größten Mangrovenflächen Gabuns mit Wäldern und Küstensavannen. Trotz seiner Nähe zu Libreville ist der Park immer noch mit einer großen Tierwelt gesegnet. Insbesondere Büffel und Elefanten und ein Gelände mit Gelegen der Lederschildkröte sind hier zu finden. Die Mangroven und die Mündung in ihrer Eigenschaft als Ernährungsquellen und Erholungszonen für die Fische und die Schalentiere weisen auch eine große wirtschaftliche Bedeutung auf. Ganztägige Pirsch im Park mit Mittagessen. Am späteren Nachmittag Rückfahrt nach Libreville. (F/M/A)


3. Tag: Fahrt mit der Eisenbahn nach Lopé
Fahrt mit der Eisenbahn nach Lopé. Abfahrt um 09h30, Ankunft um 14h15 Empfang durch Vertreter des Parks. Transfer ins Hotel. Die einmalig gelegene Hotelanlage mit verschiedenen Bungalows erwartet uns. Die einzelnen Häuser sind verstreut in der zum Fluss abfallenden Grünanlage verteilt. Von den Terrassen genießt man eine herrliche Aussicht und, vor allem die Stille. Ein erfrischendes Bad im Pool vor dem Abendessen lässt die Strapazen der Fahrt schnell vergessen.

Der Nationalpark Lopé war das erste Wildschutzgebiet in Gabun, liegt im Zentrum des Landes und wurde 1946 gegründet. Lopé ist mit 4.910 km2 einer der größten Nationalparks Gabuns und ist bekannt für seine Urwälder, Savannen und Flüsse, welche das Landschaftsbild prägen. Ein Bild Zentralafrikas während der Eiszeit. Denn dieses Phänomen dürfte dem raschen Klimawechsel während der letzten Eiszeit zu verdanken sein. Während der Eiszeit bereitete sich die Savanne rasch und zu Lasten der Waldgebiete aus und in der anschließend einsetzenden Erwärmungsphase begann der Wald sich wieder rasch auszubreiten. Eine Art Fleckteppich aus Regenwald uns Savanne ist das heutige Ergebnis. Im Park leben über 60 verschiedene Säugetiere.
Die Tierwelt umfasst neben Waldelefanten, Büffeln, Flachlandgorillas und Schimpansen auch eine weitere spezielle Primaten Art, den Mandrill. Auch die Vogelwelt ist mit über 400 verschiedenen Arten vertreten. Aktivitäten mit 4x4, zu Fuss und im Boot. In kleinen Gruppen durchstreift der Besucher zusammen mit den Forschern, Parkwächter und Spurenlesern den Wald auf der Suche nach den verschiedensten Tieren.


4. Tag: Mikongo Camp
Nach einer etwa 90-minütigen Fahrt mit dem Geländewagen auf einer engen Dschungelpiste erreichen wir das Mikongo-Forschungscamp der ZSL (Zoological Society of London). Es ist der perfekte Ausgangspunkt für die Beobachtung verschiedener Affenarten, die hier in der Region in großer Vielzahl leben, wie Schwarze Colubusaffen, Blaumaul-Meerkatzen Große Weißnasen-Meerkatzen, Kronen-Meerkatzen, verschiedene Mangaben und natürlich die besonders farbenprächtigen Mandrills sowie Schimpansen und Flachlandgorillas. Neben den Affen sind rund um Mikongo auch Sitatungas, Ducker-Antilopen, Waldelefanten, Pinselohrschweine, Rotbüffel und Leoparden zu beobachten. Auch Reptilien, wie etwa Krokodile, Echsen, Gabun-Vipern, Gelbe und Grüne Mambas und Kobras bekommt man mit etwas Glück zu Gesicht.

Vom Camp aus werden Wanderungen in den Dschungel durchgeführt, dabei können Sie zwischen verschiedenen Längen und Schwierigkeiten wählen. Um die Chancen auf gute Tierbeobachtungen zu erhöhen, werden maximal vier Personen von einem Parkwächter begleitet. Übernachtung und Abendessen im Camp. Das in den Tiefen des Regenwaldes gelegenen Mikongo Primatenforschungscamp erreicht man nach einer rund 90 minütigen Fahrt mit 4x4 auf einer engen Dschungelpiste. Das Camp wurde von der ZSL (Zoologial Society of Londen) errichret. Es eignet sich für Tierbeobachtungen im Wald, vor allem von Primaten wie Schwarze Colobusaffen, Blaumaul-Meerkatzen, Große Weißnasen- Meerkatzen, Kronen-Meerkatzen, verschiedene Mangaben, den farbenprächtigen Mandrills sowie Schimpansen und auch Flachlandgorillas. Auch Sitatungas, Ducker-Antilope, Waldelefanten, Pinselohrschweine, Rotbüffel und Leoparden können mit etwas Glück beobachtet werden. Reptilen wie Krokodile, Echsen, Vipern, Mambas und Cobras sind ebenfalls Bewohner des Urwaldes. Jeweils vier Besucher werden von einem Guide begleitet. Wanderungen auf der Suche nach Tieren im dichten Wald gehören sicher zu den eindrücklichsten Erlebnissen.

Das Mikongo Forschungscamp ist eine einfache Anlage und besteht aus sechs Holzhäusern, jedes mit eigener Terrasse, Badezimmer mit Dusche und Moskitonetz. Die Räume sind so geplant, dass sie ohne Einsatz von Klimageräten auskommen. Ein kleines romantisches Restaurant gehört zur Anlage. Übernachtung im Camp. (F/M/A)


5. Tag: Nationalpark Lopé
Auf Pirschfahrten und Besichtigungen in der Region, die zu den am längsten ständig besiedelten Gebiete der Erde, man schätzt die Besiedelungsdauer auf 400.000 Jahre, gehört, kehren wir nach Lopé zurück. Alte Felsgravuren am Kongo Boumba Felsen zeugen von einer langen Vergangenheit. Im Nationalpark Lopé werden über 400 verschiedene Vogelarten regelmäßig gesichtet, darunter neben bekannten Arten wie Kronenadler, Riesenturakos und zahlreiche Bienenfresser-Arten sowie u.a. die seltenen Buntkopf-Felshüpfer, Afrikanische Trugschwalben, Rotschnabel-Zwergtokos und viele andere. Übernachtung Lopé Lodge. (F/M/A)


6. Tag: Nationalpark Lopé
Mit 4x4 und zu Fuß geht es am Vormittag durch die Savanne und die Urwälder des Nationalparks auf Pirsch. Am Nachmittag Freizeit. Ruhen Sie sich am Pool aus, machen Sie einen Spaziergang dem Ogooué Fluss entlang oder spazieren Sie bis ins Dorf. Übernachtung Lopé Lodge.   (F/-/A)


7. Tag: Über Urwaldpisten nach Lambaréné
Heute geht es mit Geländefahrzeugen über die Urwaldpiste nach Lambaréné. Herrliche grüne Landschaft und der Ogooué Fluss begleitet uns auf unserer Fahrt über Urwaldpisten. Wir begegnen den Lastwagen, beladen mit den riesigen Urwaldriesen, welche zu Edelhölzern verarbeitet werden. Vorbei geht es an kleinen Siedlungen, welche damals während der Kolonialzeit von den Franzosen aus den Wäldern für den besseren Schutz an die Straße umgesiedelt wurden. Lust auf frische Bananen! Kurz vor Ndjolé kommen wir auf die Asphaltstrasse, die N2 welche von der Hauptstadt im großen Bogen nach Norden bis Oyem führt.

Nach einem kurzen Zwischenhalt geht es um einiges schneller als vorher, vorbei an zahlreichen Dörfer, nach Lambaréné. Unsere Unterkunft haben wir im Gästehaus der Dr. Albert Schweitzer Stiftung. Gemeinsames Abendessen im Speisesaal der Angestellten der Stiftung. (F/-/A)


8. Tag: mit dem Boot auf dem Ogouée Fluss

Lambarene ist zwar vielen Menschen weltweit ein Begriff, aber wer weiß schon, dass es in Gabun liegt? Ein absolutes Muss ist also der Besuch des Krankenhauses in Lambaréné, an der Mündung der beiden Arme des Flusses Ogooué. Das ehemalige Wohnhaus Albert Schweitzers wurde als Museum eingerichtet, wo man alles noch so vorfindet, wie er es verlassen hat. Sein typischer Tropenhelm, sein Arztmantel, alles hängt noch an seinem Platz, eine Bibliothek voller deutscher Bücher, deutsche Briefe liegen auf dem Schreibtisch – ergreifende Eindrücke. Wäre nicht sein Grab gleich auf der Anhöhe am Eingang des Krankenhausgeländes, könnte man glauben, der berühmte Arzt er sei nur unterwegs mit dem Boot zu einem Patienten.

Ab 1977 wurde ein neues Krankenhaus errichtet das das Werk des „großen Doktors“ fortsetzt. Innerhalb der neu gegründeten Albert Schweitzer-Stiftung gibt es übrigens ein Malariaforschungsprojekt, das in Kooperation mit der Universität Heidelberg durchgeführt und finanziert wird. Albert Schweitzer, Symbol für die Achtung vor dem Leben und der Natur – er hatte sich Gabun ausgesucht für sein Wirken, heute wäre er stolz und glücklich zu sehen, dass man hier weiterhin in seinem Sinne respektvoll mit der Natur umgeht Am Bootssteg werden wir von einem Boot erwartet, welches uns in etwa 5 Stunden Fahrt auf dem Ogooué an den Atlantik, bis nach Omboué bringt. Von hier aus geht es mit einem 4x4 weiter zu unserer Lodge Gavilo, direkt am Eingang zum Loango Nationalpark. (F/-/A)


9. bis 11 Tag: Loango Nationalpark

D
er Nationalpark Loango ist eine der wenigen Orte mit der „Réserve de Faune Conkouati“ in der Republik Kongo-Brazza, wo man Elefanten und anderes Großwild am Strand beobachten kann. Der Loango Nationalpark erstreckt sich entlang der Atlantikküste mit mehr als 100 km unbewohnter Küste und schließt die verschiedensten Lebensräume, wie primäre und sekundäre Galeriewälder, Sumpfwald, Palmenwald, Savannenebenen, Küstenbusch, Mangrovensumpf, Salzmarsch, Süßwasser- und Gezeiten- Lagunen, Waldflüsse, saisonale Sümpfe, Sandstrände und den Atlantischen Ozean, ein, welche einen sehr spezifischen und artenreichen Lebenslauf schaffen.
Hier wird sichtbar, wie ein großer Teil der Erde ausgesehen haben muss, bevor der Mensch sie berührt hat. Neben den typischen Meeresbewohner umfasst die Tierwelt Waldelefanten, Rotbüffel, Flusspferde, Flachlandgorillas, Schimpansen, Sitatungas (Sumpfantilopen), Zwergkrokodile, Pinselohrschweine und viele andere mehr, vor allem Vogelarten. Tiere wie Elefanten, Flusspferde und Büffel kommen wegen der salzhaltigen Vegetation gerne an den Strand.

Von Mitte Juli bis Mitte September bietet die Küste auch eine hervorragende Möglichkeit zur Beobachtung von Walen und Delfinen. Entsprechend vielfältig sind die möglichen Aktivitäten mit 4x4, zu Fuß und im Boot im etwa 1.550 km2 großen Park. Tägliche Ausflüge mit dem Boot, zu Fuss und mit Fahrzeugen nach jeweiliger Absprache mit dem Parkwächter. (F/M/A)


12. Tag: Fahrt nach Port Gentil - Flug nach Libreville
Der Vormittag steht für letzte Spaziergänge rund um die Lodge zu Ihrer Verfügung. Fahrt mit dem Geländewagen zurück nach Omboué. Von hier aus mit dem Boot nach Port Gentil. Inlandflug nach Libreville. Transfer zum 3* Strandhotel. (F/-/A)


13. Tag: Libreville
Am Vormittag besichtigen wir Zusammen die Hauptstadt. Fahrt durch die modernen Regierungsviertel. Gleich neben dem Regierungspalast steht eine Moschee, die uns an Marokko erinnert, Staat, welche das Gotteshaus dem Präsidenten Omar Bongo Batima zu seinem Bekenntnis zum Islam schenkte. Durch verschiedene Viertel fahren wir hoch zur Kirche Saint Michel. Ein Gottesdienst in der Kirche Saint-Michel gefeiert wird, zieht viele Gläubige, aber auch Ungläubige an. Die Kirche selbst hat nichts der modernen europäischen Architektur zu verdanken, obwohl sie neu ist. Sie wurde nämlich erst 1961 gebaut. Die 31 Holzsäulen, die von einem blinden Künstler mit Skulpturen verziert wurden, stellen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament dar. Bemerkenswert ist der naive Stil voller Kraft und Phantasie.
Wenn die Säulen auch in erster Linie als Dachstützen und leichte Gitter, die von überall die Luft durchziehen lassen dienen, so bieten sie gemäß der großen afrikanischen Tradition, wo es Kunst um der Kunst willen nicht gibt dem Pfarrer die Möglichkeit, die Katechese zu verdeutlichen.

Der Andrang der Leute am Sonntag hat noch einen zweiten Grund: das Hochamt wir in einheimischer Sprache gesungen und von Liedern in M’Pongwe und von Tamtams begleitet. Nach den Aussagen mancher Leute würden die Anwesenden auch tanzen. Für Tänze kann nicht garantiert werden, aber Musik und allgemeine tiefe Inbrunst sind bestimmt anzutreffen. Nach dem Kirchbesuch darf man es nicht unterlassen, über den benachbarten Markt zu gehen und hier und da am Spießchen gebratenes Fleisch, Krapfen und Obst kosten. Fahrt ins Zentrum zum Kunsthandwerkermarkt. Bleiben Sie noch in der Stadt, möchten Sie lieber zurück zum Hotel an den Strand? Der Nachmittag steht zu Ihrer Verfügung. (F/-/A)


14. Tag: Freizeit - Rückflug
Der heutige Tag und bis zum Transfer zum Flughafen steht zu Ihrer Verfügung. Nochmals im Atlantik baden gehen, nochmals dem Strand entlang spazieren, nochmals einfach unter Palmen träumen…

Transfer zum Flughafen. Der Reisebegleiter hilft bei der Kofferabgabe, bei den Zollformalitäten und es bleibt ihm nur noch Ihnen einen schönen Flug zu wünschen.


15. Tag: Individuelle Heimreise

Nach der Zwischenlandung, individuelle Heimreise.

(F) Frühstück
(M) Mittagessen
(A) Abendessen


 

Karte Gabun

 
Leistungen:
punkt  Flug Lufthansa nach Libreville
punkt  Deutschsprachige Reisebegleitung
punkt  Stadtbesichtigung Libreville
punkt  Transfers in den Städten    

punkt  13 Übernachtungen mit Frühstück laut Reiseverlauf

punkt  Führung im Nationalpark und Parkgebühren
punkt  Fahrt mit der Bahn nach Lopé
punkt  Infomaterial 
(F) Frühstück
(M) Mittagessen
(A) Abendessen
Nicht im Reisepreis enthalten:
Visum, Reiseversicherung, Mittagessen
Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
 
Diese Reise wird im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung von einem Partner-Reiseveranstalter durchgeführt.
         
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