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Kleingruppe:
Termine:
09.03. bis 31.03.2012
gruen 08.06. bis 30.06.2012
 
23 Reisetage
Preis pro Person:
Im DZ: 4300 €
EZ-Zuschlag: 320 €
Teilnehmer:
Mindestteilnehmer: 6
max. Teilnehmer: 10
Diese Reise ist auch individuell buchbar.
Ideale Reisezeit Monate: 10-3
2 Personen ohne Flug:
ab 5700 €

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Kamerun
Vom Tschad See an den Atlantik
 
Diese Reise gehört zu einen der schönsten in ganz Afrika! Kamerun verdankt seine Vielfalt den verschiedenen Klimazonen und Landschaften und der ethnische Vielfalt des Landes, welches vom Tschadsee bis an den Atlantik reicht. Sie erleben auf dieser dreiwöchigen Reise die Vielfalt Kameruns vom Rand der Sahara, dem Tschadsee, bis zu den Pygmäen im Regenwald. Welches Land reicht schon vom feuchtesten äquatorialen Regenwald bis an den Rand der größten Wüste der Erde.

An welchem Ort kann man an sonnigen Tropenstränden baden und aus 4000m Höhe auf das Meer sehen? In welchem Staat leben Menschen mit über 260 verschiedenen Sprachen, Christen Muslime und Naturreligionen, mit unterschiedlichsten Kulturen friedlich zusammen? Wo können Sie wilde Tiere, unverfälschte Natur, eine Vielzahl an einheimischen Kulturen und deutsche Kolonial- Geschichte verfolgen? Welches Land ist seit jeher politisch stabil und wird trotz der Herzlichkeit seiner Bewohner und seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Weltpresse und Tourismus seit Jahren nur wenig beachtet? KAMERUN, Land welches Sie auf dieser Reise entdecken!

Diese Reise hat Expeditionscharakter, das heißt, dass der genaue Tourenverlauf sich aufgrund örtlicher Gegebenheiten und unvorhergesehener Ereignisse ändern kann. Flexibilität, Interesse, Toleranz für andere Kulturen, Sensibilität und Geduld für das afrikanische Zeitverständnis, Belastbarkeit, sowie etwas Afrika-Erfahrung sind auf dieser Tour unabdingbar! Da es sich um eine Reise zu Zielen mit kaum entwickelter, touristischer Infrastruktur handelt, kann man kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf nicht ausschließen. Bei den Buschcamps sind Komfortverzicht und Bereitschaft zum “Mitanpacken” gefragt. Die Camps in den Nationalparks sind teilweise sehr einfach ausgestattet und verfügen weder über Sanitäreinrichtungen noch Toilette. Grundkenntnisse von französisch sind vorteilhaft.

 


 
Reiseverlauf:

01. Tag: Flug nach N‘Djamena
Flug mit Air France über Paris in den Tschad. Empfang durch die örtliche Reiseleitung. Fahrt ins Hotel. (-/-/-)


02. Tag: Kamerun
Weiterreise über den Chari- und dann den Logone-Fluß nach Kamerun. Die Straßen sind nicht nur von Fahrzeugen und Mopeds verstopft, sondern oft auch durch Rinderherden blockiert. Fahrt zum Nationalpark Kalamaloue, wo zur Zeit größere Elefantenherden beobachtet werden. Mit einer Dichte von 8,5 Elefanten pro km² kann der Park als überbevölkert angesehen werden, allerdings hält dieser Zustand nur 6 bis 7 Monate an, denn zu Beginn der Regenzeit im Mai wandern die Elefanten zurück zum Waza-Nationalpark. Die hohe Dichte an Elefanten im Kalamalou-Nationalpark ist somit ein saisonales Phänomen. Weiterfahrt nach Blangoua, am Ufer des Tschad See gelegen. Übernachtung beim Pater Sisko. (F/M/A)


03. Tag: Tschadsee

Fahrt mit Booten zur Insel Kofia. Die Fahrt auf dem Chari-Fluß dauert hin und zurück rund zwei Stunden. Wir erreichen den dichten Schilfgürtel des Tschad-Sees. Dieser ist so breit, daß der See zunächst gar nicht ins Blickfeld rückt. Doch endlich breitet sich vor uns die endlose ruhige Wasserfläche, nur von grünen Inseln unterbrochen, aus. Hinter Papyrus-Stauden versteckt sich auf der Insel Kofi ein großes Fischerdorf aus Lehm- und Strohhütten gebaut. Wenn wir auch noch in Kamerun weilen, sind doch die Fischer aus Nigeria, Tschad und Kamerun. Alles dreht sich hier um Fisch. Er wird getrocknet (beißender Geruch), geräuchert und verkauft. Auf dem relativ großen Markt ist alles zu haben, was man in dieser abgeschiedenen Region eigentlich gar nicht erwartet. Mittagessen als Pick-Nick auf dem Boot bei der Rückreise. Weiterfahrt zum Camp des National Park Waza. (F/M/A)


04. Tag: Waza-Nationalpark
Waza ist mit einer Fläche von 170.000 ha der bekannteste und tierreichste Nationalpark Kameruns und kann sich dank seiner Artenvielfalt mit manchen Parks Ostafrikas messen. Ihr Pisteur kennt jeden Weg, die besten Beobachtungsplätze, die Stimmung der Elefanten und die Stellen, an denen man zum Fotografieren aussteigen darf. Für eine Foto-Safari heißt es früh aufstehen. Gleich nach Sonnenaufgang ist die beste Zeit, Tiere zu beobachten. Im Park existieren zwei Ökosysteme. Im Westen ein Waldgebiet mit vereinzelten Gruppen von Schirmakazien und dichtem Buschland. Im Osten dagegen erstreckt sich eine große Feuchtlandschaft mit Sumpfebenen. An verschiedenen Stellen des Reservats wurden Wasserstellen gebaut, an denen man die zur Tränke kommenden Tiere aus nächster Nähe beobachten kann. Der Artenreichtum im Park ist erstaunlich. Wenn man Glück hat entdeckt man verschiedene Antilopenarten, Wasserböcke und Giraffen. Die langbeinigen Strauße halten sich in den weiten Grasebenen auf. Warzenschweine findet man beim graben nach wertvollen Mineralien. Ganz schön aufdringlich können die verspielten Affen werden. Die Vielfalt an farbenprächtigen Vögeln ist eindrucksvoll. Adler, Kraniche, Marabus, Pelikane, Enten, Gänse, Eisvögel, Reiher, Ibisse, usw. Auf Löwen gibt es im Park keine Garantie. Doch auch hier dreht sich alles um die Elefanten. Bei der größten Tageshitze treten die Tiere aus dem Akaziendickicht hervor. Nicht selten sieht man Herden von über 50 Tieren, die fast lautlos zur Wasserstelle ziehen, denn es ist Badezeit. Sicher ein unvergeßliches Schauspiel, wenn man die riesigen Tiere im Wasser spritzen und plantschen sieht. (F/M/A)


05. Tag: Waza-Park – Mora - Mokolo
Morgenpirsch und Fahrt durch den zentralen Teil nach Südosten und weiter durch die Schwemmlandebene zum Logone-Fluß.
In Oudjilla wohnt das Oberhaupt der Podoko. Er bewohnt mit seinen über 50 Frauen und den unzähligen Kindern einen riesigen Saré, der von außen wie eine Zitadelle wirkt. Durch einen schmalen Gang gelangt man in das Innere, das von hohen, hundertjährigen Lehmmauern umschlossen ist. Diese dienen nicht nur zum Schutz, sondern spenden auch Schatten. Die erste Hütte dient als Besprechungszimmer. In der zweiten und dritten Hütte befinden sich das Grab des Vaters des Chefs und der Gebetsraum. Jeder der Ehefrauen verfügt über eine eigene Hütte, zwei Speicher und eine Küche mit Feuerstelle. Im kleinen Ort Ndjinglia besuchen wir die Kooperative verschiedener Handwerker. Übernachtung in Mokolo. (F/M/A)


06. Tag: Mokolo – Tourou – Rhumsiki
Bei Mokolo besuchen wir noch einen der letzten traditionellen Schmelzöfen für Eisenerz, der ganz aus Lehm gebaut ist und von einer Fetischfigur bewacht wird.
Weiterfahrt auf einer guten Piste nach Tourou an der nigerianischen Grenze. Heute Donnerstag, ist hier Markt, vielleicht einer der interessantesten von ganz Westafrika. Hier tragen viele Frauen rot bemalte Kalebassen wie Sturzhelme auf dem Kopf. Es handelt sich hier um Goudour Frauen, einer Ethnie, die dies- und jenseits der nigerianischen Grenze beheimatet ist. Die Kopfbedeckung dient als Zeichen für verheiratet, verlobte oder bereits versprochene Frauen. Keine Kalebasse gleicht der anderen, jede ist individuell mit geometrischen Mustern bemalt. Das Angebot auf dem Markt ist groß, bunt und vielseitig. Fahrt nach Rhumsiki, durch eine Gegend, welche landschaftlich nichts zu wünschen übrig lässt. Bereits von weitem erkennen wir die verwitterten Felsnadeln von Rhumsiki. Das Dorf liegt auf 1100 m Höhe und fügt sich vollständig in die großartige Landschaft ein. Rundgang durch das Dorf. Gleich am Ortseingang stehen zwei große „Arbre de Palabre“, unter denen Männer und Frauen die wichtigsten Angelegenheiten des Dorfes beraten und Streit schlichten. Auf einem kleinen Platz zeigen die Bewohner ihre verschiedenen Handwerksarbeiten. Bekannt ist das rote, besonders gehaltvolle Hirsebier, das man probieren sollte. (F/M/A)


07. Tag: Wanderung nach Kila und Roufta
Während der leichten Wanderung besuchen Sie kleine Dörfer und werden die Lebensweise der hier lebenden Kapsiki kennenlernen. Die hüglige Landschaft wird von isolierten Basaltfelsen dominiert, den Füllungen alter Vulkane, deren Bergmantel erodiert ist. Die Dauer der Tageswanderungen beträgt etwa 5 Stunden. Sie übernachten im Zelt am Rand eines Gehöftes. (F/M/A)


08. Tag: Sonnenaufgang
Es lohnt sich früh aus dem Zelt zu treten, um den herrlichen Sonnenaufgang zu bewundern. Wir marschieren zurück nach Rhumsiki. Beim Marsch durch das Tal sehen wir Weberinnen. Berühmt ist hier auch das Krabbenorakel. Der Krabbenzauberer gehört zusammen mit dem Dorfältesten zu den wichtigsten Persönlichkeiten. Nach uralten Riten und mittels seiner seherischen Fähigkeiten gibt er Auskunft über wichtige Angelegenheiten im Dorf. Er setzt sich neben eine große Kalebassenhälfte, die mit Sand gefüllt ist. Unter dem Murmeln von Zaubersprüchen hebt er eine lebende Krabbe aus einem Krug und setzt sie in die Schale. Im Sand stecken kleine Holzteile. Die Kalebasse wird zugedeckt. Die Krabbe wird einige Minuten im Dunkeln gelassen. Der Wahrsager öffnet die Schale und deutet aus der Lage der Stöckchen und der Krabbe die Antworten auf die ihm gestellten Fragen. (F/M/A)


09. Tag: durch die Kola Schlucht nach Garoua
Das Bergdorf Amsa, südlich von Rhumsiki, mit seinem dominanten Basaltkegel, ist vor allem für den Bronzeguß der verlorenen Form bekannt. Heute haben wir eine längere Fahrt vor uns. Durch verschiedene Dörfer gelangen wir zur Kola Schlucht. Beim Ort Guider strömt der Mayo Louti braun schäumend durch eine über 20 m hohe, schmale Schlucht aus schwarzen und hellgrauen Basaltfelsen. Idealer Ort für das Mittags-Pick- Nick. Weiterfahrt nach Garoua. Unterkunft im Hotel. (F/M/A)


10. Tag: Garoua – Lagdo
Besuch Garoua, der Geburtsort des ehemaligen Präsidenten, mit modernem, großzügigen und lebhaften Geschäfts- und Behördenviertel. Der Ort ist  auch der einzige Binnenhafen Kameruns. Bereits 1890 begann hier der Handel auf dem Schiffweg mit Yola in Nigeria. In der Landwirtschaft der Region ist der Anbau von Baumwolle dominant. Im Zentrum liegt der moderne Palast des Lamido.
In der Region wird viel Baumwolle angebaut. Ernährungsgrundlage ist auch hier vor allem Hirse. Weiterfahrt zum Lagdo-See. Das Hotel Lagon Bleu mit eigenem Sandstrand und klimatisierten Bungalows. (F/M/A)


11. Tag: Lagdo – Rey Bouba – Bénoué

Rey Bouba ist das bedeutendste Lamidat von Kamerun. Es wird vom traditionellen Sultanspalast des Lamido dominiert. In den staubigen Gassen stehen traditionelle Rundhütten und Gehöfte aus Lehm, sogenannte Sarés. Etwas weiter weg liegt das kleinere, aber ebenso traditionelle Lamidat von Tcholliré. Es ist die zweite Residenz des Baaba (Vater), wie der islamische Herrscher von Rey Bouba, der Lamido, genannt wird. Weiterreise an die Ostgrenze des Bénoué-Nationalparks. Das Buffle Noir Camp liegt schön auf einem Hügel über dem Mayo Oldiri. Hier sind meist Flußpferde zu sehen. (F/M/A)


12. Tag: Bénoué Nationalpark
Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 180.000 ha, die Landschaft ist vorwiegend hügelig, seltener bergig, mit Strauchsavanne und einigen ausgetrockneten Flußbetten, Mayos genannt. Der Park wurde 1932 als Wald- und Jagdreservat eingestuft und 1968 zum Nationalpark erklärt. Der Bénoué-Fluß im Osten ist der größte Nebenfluß des Niger und führt ganzjährig Wasser. An seinen Ufern wachsen dichte Galeriewälder. Charakteristisch sind die kleinen Sandbänke und die felsigen Flußbettabschnitte mi den Hippos. Die Flusspferde grunzen und liegen den ganzen Tag grunzend im Flußbett herum. Nachts gehen sie an Land und legen auf Futtersuche weite Strecken zurück. In der Steppe sehen wir mit etwas Glück verschiedene Antilopenarten, Warzenschweine und schwarze Büffel. Die zahlreichen Affen, darunter Patas und Paviane, sind eher verspielt und neugierig. Auch die verschiedenartigsten Vögel finden hier ein Biotop. (F/M/A)


13. Tag: Bénoué-Nationalpark – N´Gaoundéré / Bahnfahrt

Heute fahren wir zuerst an die Westgrenze des Parks und durch schöne Buschlandschaft nochmals gut 50 km im Nationalpark nach Süden. Mit etwas Glück sehen Sie Büffel, mit noch mehr Glück auch Löwen. Auf jeden Fall aber Antilopen, Affen und Warzenschweine. Auf der N 1 geht es durch dichte Savanne südwärts. Die Straße überquert den Benoué-Fluß und führt in Serpentinen hinauf auf das Plateau von Adamoua. Hier begann im 17. Jhd. die Ausbreitung der Peulh und des islamischen Glaubens. Sie gründeten auch die Lamidate. Die Hochebene ist von vielen Flüssen durchzogen und bietet ideale Bedingungen für die Rinderzucht. Die Fulbe-Eroberer gründeten in N´Gaoundéré 1835 ein Lamidat. Besuch des beeindruckenden Lamido-Palastes aus Lehm. 180 Tageskilometer.
Nach 18 Uhr Abfahrt des Zuges nach Yaoundé (rund 800 km). Übernachtung in Zweier-Abteilen der 1. Klasse. Abendessen im Zug. (F/M/A)


14. Tag: Vor Yaoundé – Bandjoun
Die ersten 7 Stunden führt die Bahnfahrt nach Süden durch weitgehend unbewohntes Gebiet mit üppiger Vegetation und hohen Bäumen. Ab dem Ort Bélabo verlaufen die Geleise dann weitgehend parallel zum Sanaga-Fluss, der südlich von Douala ins Meer mündet. In Batchenga, 90 km nördlich von Yaoundé, werden wir, wenn der Zug pünktlich ist, um 7 Uhr abgeholt. Fahrt nach Nordwesten zum Zentrum der Bamiléké nach Bafoussam. Hier wird auch der Arabica-Kaffee verarbeitet. Besuch der traditionellen Chefferie und Holzschnitzereien. (F/M/A)


15. Tag: Bandjoun – Bafoussam – Foumban
Heute geht die Reise durch zum Teil terrassiertes Farmland nach Foumban, der kulturell sehenswertesten Stadt West-Kameruns. Das Sultanat von Bamoun ist der südlichste Vorposten islamischer Kultur im Lande. Besuch des Palastmuseums mit Thronsesseln, Tanzkostümen, alten Masken, Schmuck, Waffen und vielem mehr. Das dreistöckige Gebäude aus Ziegeln entstand 1917 unter König Njoya, der von 1884 bis 1924 regierte. Der Nachmittag ist dem Besuch der berühmten Künstlerstraße der Bamoun gewidmet. Es ist interessant, den begabten Holzschnitzern oder Bronzegießern bei der Arbeit zuzusehen. Auch Maler, Weber, Korbmacher und Sticker sind bei der Arbeit.
Pistenfahrt nach Norden durch das wunderschöne Grasland bis Jakiri, im südlichen Teil der Ringroad, weiter nach Westen bis Bamenda. 20 km nördlich kommen wir nach Bafut und besuchen die Chefferie des obersten Würdenträgers (Fon). Der rechteckige Palastbezirk gleicht einem eigenen Dorf und das Versammlungshaus, erbaut 1902, im Zentrum ist ganz aus Bambus und von Holz-Statuen umgeben. Ahnenkult und Geheimbünde prägen hier und im Grasland den animistischen Glauben. Rückfahrt nach Bamenda, gelegen in einem Talkessel inmitten von Bergen auf 1.240 m. (F/M/A)


16. Tag: Ausflug nach Bafut

Der Fon der sehenswerten und bedeutendsten Chefferie an der gesamten Ringroad ist der oberste Würdenträger der Bafut. Auch bei den Bafut hat die Woche acht Tage und der Wochenmarkt wird also jeden 8. Tag, am traditionellen Feiertag, abgehalten. Ein ausgeprägtes Ahnenwesen mit Geheimgesellschaften charakterisiert auch die Kultur dieser Ethnie.
Vor dem Eingang zur Chefferie steht das kleine Tam-Tam-Haus mit einer Trommel, deren dumpfer Klang kilometerweit zu hören ist. Der grosse rechteckige Palastbezirk erweckt den Eindruck eines eigenen Dorfes, das von einer Lehmmauer umgeben ist. Im ersten Innenhof befinden sich die Wohnstätten der jungen Frauen und Kindern. Auffällig ist auch das große Gästehaus, welches während der Kolonialzeit von den Deutschen erbaut wurde. Von der Terrasse aus hat man einen guten Überblick über die gesamte Anlage. Durch einen weiteren Eingang gelangt man zum ältesten und heiligsten Gebäude, das Atchum oder Versammlungshaus aus dem Jahre 1902.


17. Tag: Bamenda – Ekom-Wasserfälle
Südlich des Höhen-Luftkurortes Dschang beginnt der tropische Regenwald. Besuch der 80 m hohen Ekom-Wasserfälle, die in einen weiten Talkessel stürzen. Nach weiteren 20 km erreichen wir das sehr angenehme, kleine Landhotel „Villa Luciole“ mit 5 geschmackvollen Zimmern in zwei Häusern und zusätzlich zwei großen Rundhütten. (F/M/A)


18. Tag: Villa Luciole – Buea - Limbé
Fahrt nach Süden zum Fuß des 4.070 m hohen Mt. Cameroon. Buea liegt auf 1000 m Höhe und wurde deshalb ab 1901 von der deutschen Kolonialverwaltung als Hauptsitz auserkoren. Die Rückfahrt führt vorbei an Teeplantagen und der ersten kolonialen Missionskirche nach Limbé. Der Ort war als Victoria von 1919 bis zur Unabhängigkeit 1960 Verwaltungsort des britischen Teils von Kamerun.
Von der Hotelterrasse bietet sich ein schöner Blick auf die Bucht von Limbé mit dem hügligen, dicht bewaldeten Landtreifen und dem Meer mit felsigen Inseln. (F/M/A)


19. Tag: Limbé

Freier Tag am schwarzen Strand von Limbé. (F/-/-)


20. Tag: Limbé – Kribi
Besuch des Botanischen Gartens mit rund 150 Pflanzenarten und riesigen, alten Bäumen. Das Wildlife Center nebenan beherbergt in weitläufigen Gehegen eine größere Anzahl Gorillas und Schimpansen, die aus der Gefangenschaft befreit wurden. Weiter zur Hafenstadt Tiko, an einem großen Mangrovendelta gelegen. Sie sehen die „Gouverneur Ebermayer“, eine Plantagenlokomotive von 1914. Wir durchqueren das Hafengebiet der Millionenstadt Douala, dem wirtschaftlichen Zentrum Kameruns. Edéa liegt am breiten Sanaga-Fluß. Von hier aus sind es noch 115 km nach Kribi am Atlantik. (F/-/-)


21. Tag: Kribi

Der Strand mit feinem Sand erstreckt sich vor der Kulisse von Kokospalmen vor dichtem Regenwald. Das Meer ist klar. Das Ufer fällt sanft ab. Es gibt keine Strömungen. Mit dem Auto fahren wir zu den Wasserfällen von Lobe und genießen den Strand zwischen Süß- und Salzwasser. (F/-/-)


22. Tag: Transfer zum Flughafen von Douala

Freizeit am Strand bis zum Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa. (F/-/-)


23. Tag Ankunft in Europa

Zwischenlandung in Paris. Individuelle Heimreise.

(F) Frühstück
(M) Mittagessen
(A) Abendessen
 
Leistungen:
punkt  Flug von Europa nach N‘Djamena und zurück von Douala
punkt  Unterkunft Vollpension unterwegs
punkt  Unterkunft Frühstück in den Städten
punkt  Fachkundige, deutschsprachige, örtliche Reisleitung
punkt  Transport in 4x4 und Kleinbus
punkt  Stadtbesichtigung N’Djamena/Douala
punkt  Führungen in den Dörfern
punkt  Gebühren
punkt  Infomaterial
Nicht im Reisepreis enthalten:
Visum, Reiseversicherung, Getänke, Trinkgelder, Ausreisegebühr.
 
Diese Reise wird im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung von einem Partner-Reiseveranstalter durchgeführt.
           
Verfügbar Ausgebucht Nicht mehr buchbar
           

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