Aus dem Geheimtipp "Opernfestival Riga", 1998 gegründet, ist inzwischen ein künstlerisches Highlight geworden. Die prunkvolle Rigaer Oper gilt heute als eines der besten Opernhäuser Europas.
Erleben Sie die Metropole des Baltikums während der Opernfestspiele 2011 und lassen Sie sich von ihrem besonderen Flair faszinieren: In den 1920er Jahren nannte man Riga das „Paris des Nordens“, heute versteht man wieder warum. Im Zentrum und der angrenzenden Neustadt reihen sich architektonische Perlen aneinander; Plätze, kleine Parks und herausragende Sakralbauten prägen das Stadtbild. Nach jahrzehntelangem Verfall wurde die historische Altstadt restauriert. Nördlich davon glänzt die weltweit größte Ansammlung von Jugendstilarchitektur in neuer, alter Pracht.
Opern-Programm: 3 Neuinszenierungen
"Mazeppa"– Tschaikowsky - ein Meisterwerk über Gewalt
und Leidenschaft.
Ins Zentrum seiner Oper stellt Tschaikowsky die junge Maria, die ihre die gesellschaftlichen Konventionen sprengende Liebe zu dem viel älteren Mazeppa über alles, über ihre Familie stellt. Als Folgen dieser kompromisslos gelebten Liebe stehen Verrat, Folter, Mord und nicht zuletzt die in den Wahnsinn abdriftende Maria. Tschaikowskys Figuren versuchen gegen den Strom zu schwimmen, neben den persönlichen Verhältnissen stehen die einer ganzen Gesellschaft auf dem Spiel – der Preis, den die Geschichte dafür fordert, ist hoch.
Alexander Puschkins Poem »Poltawa« hat den Komponisten Tschai-kowsky angetrieben, seine Oper »Mazeppa« zu komponieren.
Dirigent: Modestas Pitrenas, Inszenierung: Ozren Prohic
LUCIA DI LAMMERMOOR – Gaetano Donizetti
Lucia di Lammermoor ist eine Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti. Die Uraufführung erfolgte am 26. September 1835 am Teatro San Carlo in Neapel. Eine von Donizetti überarbeitete französische Version hatte im Théâtre de la Renaissance in Paris am 6. August 1839 Premiere. Das Libretto schrieb Salvadore Cammarano, nach dem Roman Die Braut von Lammermoor (The Bride of Lammermoor) von Walter Scott. Die Oper handelt von zwei Liebenden aus den beiden verfeindeten Adelsfamilien Ashton und Ravenswood, die erst im Tode vereint werden. Donizettis Werk gilt als einer der Höhepunkte in der Epoche des Belcanto und als Idealtypus der romantischen Sängeroper mit der so genannten Wahnsinnsarie (Il dolce suono) als Höhepunkt.
Dirigent: Christoph Stiller, Inszenierung: Andrejs Zagars
GÖTTERDÄMMERUNG – Wagner
Götterdämmerung ist der Titel des vierten und letzten Tages von Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen, die er als „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“ bezeichnete. Den „Vorabend“ bildet das pausenlose Werk Das Rheingold, die anderen beiden „Tage“ sind Die Walküre und Siegfried. Die Uraufführung fand am 17. August 1876 im Rahmen der Richard-Wagner-Festspiele im Bayreuther Festspielhaus statt.
Dirigent: Joana Mallwitz, Inszenierung: Jochen Breiholz
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